Dienstag, 17. April 2018

((kleine OOC Info))

((Im Zuge meiner aktuellen Entwicklung wurde der längst überfällige Titel des Blogs geändert. Viel Spaß beim Lesen!))

Montag, 16. April 2018

Vom 'Brechen' des Sklaven

Nachdem ich grob über meine Praktiken als Sklavenmeister erzählte, mache ich mir aus aktuellem Anlass Gedanken über das sogenannte 'Brechen' von Sklaven. Im gängigen Munde meint der dominierende Goreaner damit den Punkt, an dem ein ehemals freier Wille 'gebrochen', also unterworfen wird. Der Moment, in dem der Sklave oder die Sklavin erkennt, was sie ist und sich aus eigenem Willen heraus ohne das Zutun von Zwang dem Freien unterwirft. Als Außenstehender ist dieser Moment schwer zu beurteilen. Auch ich bin noch jung und erst seit ein paar wenigen Händen übe ich den Beruf des Skalvenmeisters aus. Mit der Zeit werde ich erkennen, wann dieser Moment gekommen ist. Manchmal passiert es, wenn der Sklave am Kreuz hängend vor Schmerzen schreit, etwa weil das heiße Eisen das zarte Fleisch verbrennt während des Brandings. Oder es passiert ganz still und heimlich nachts, wenn sich der Sklave in den Schlaf heult und erkennt, dass er sich mit der auswegslosen Situation abfinden muss.

Erst, wenn diese Bürde gefallen ist, kann ein Zugang geschaffen werden. Selbstredend kann man Sklaven auch schon früher an das Leben als solcher und an die Grundlagen der Ausbildung heranführen. Wirklich perfekt wird aber ein Sklave erst, wenn der Wille, also der Geist, des Sklaven gebrochen ist und er sich voll und ganz unterwerfen kann, seine Position anerkennt und lernt einen jeden Freien mit der demütigen Liebe und Dankbarkeit zu dienen. Perfektion ist die Kunst, die mich als Sklavenmeister von einem jedem anderen Freien unterscheidet. Es liegt an mir diesen Punkt zu erreichen, an dem der Sklave gebrochen wird. Viele Freie, die kaum Berührung mit der Kaste des Sklavenhändlers oder Sklavenmeisters haben, verkennen diesen Moment. Sie denken, dass die Erziehung alleine in der Ausbildung des Sklaven entscheidend ist. Im Haus der Wonne funktioniert diese Erziehung aber im Alltag und nicht nur durch mich, sondern durch alle Anwohner und durch die sorgfältig gewählten Sklaven der Hauskette. Warum bedarf es demnach einen Sklavenmeister?

Das Ganze ist an meinem eigenen Beispiel festhalten: Ein Schriftstück kann unendlich beschrieben werden - auch wenn das Blatt selbst schon beschrieben ist. Es macht aber wenig Sinn seine eigenen Worte darauf zu schreiben, denn sie würden durch das Überschreiben des bereits vorhandenen Textes unleserlich werden. Viel klüger wäre es doch, das Schriftstück zunächst von den alten Worten (und Lasten) zu befreien, bevor man beginnt das Schriftstück erneut mit Tinte zu beschriften. Und dieser entscheidende Augenblick, in dem der Sklave seine Vergangenheit gänzlich von dem Jetzt scheidet, dauert keine halbe Ihn, auch wenn der Schritt dahin noch so unmöglich erscheint...

Jeder Wille kann gebrochen werden. Die Kür, den Charakter des Sklaven dabei zu erhalten, die möchte ich später ausführen, wenn ich ein bisschen mehr Erfahrung sammeln konnte...

Das Leben als Sklavenmeister

Der feuchtfröhliche Tavernenabend ist schon seit ein paar Tagen um. Die letzten Spuren Restalkohols in meinem Körper sind längst vergangen, genau wie die Erinnerungen an tanzende und wiegende Schönheiten. Noch ist mein Zimmer in dem Haus der Wonne nicht fertig, weshalb ich meinen Tag wie immer mit dem kurzen Spaziergang aus der Herberge in das Sklavenhaus starte. Die Sonne steht schon hoch am Himmel, sie brennt täglich stärker auf die Wüstenlandschaft hinab. Stöhnend betrete ich das kühle Sklavenhaus.

Nur langsam kann ich mich an das neue Leben gewöhnen. Nach meinem Unfall habe ich mich recht gut erholt, aber immer noch fehlen mir wesentliche Bestandteile meines früheren Lebens. Es gibt einen Punkt, da entscheidet man sich zwischen einen von zwei Wegen: entweder die Spuren des alten Lebens zu suchen oder ein neues Leben zu beginnen. Nun, jetzt stehe ich da als Sklavenmeister, der nur noch an den geschärften Sinnen und rauhen Fingerkuppen durch das viele Bogenschießen als ehemaliger Jäger zu erkennen ist. Meine raue, bestimmende und zielsichere Art habe ich beibehalten, auch bei der Sklavenerziehung. Und während ich die Horde an Sklaven zu bändigen versuche, schaffen es nur wenige mich wirklich zu berühren...

Als strenger Sklavenmeister gehört nicht nur die Peitsche, Gerte oder Kurt (das Werkzeug hat viele Namen) zu meinen Arbeitsgeräten. Rohe Gewalt alleine bringt in der Erziehung nichts, das ist mir bewusst, unterstützt aber das Gelernte deutlich, denn der Körper eines Sklaven lernt durch Schmerz ein Leben lang. Natürlich gibt es Sklaven, vorzugsweise die klassisch verwöhnte Kajira, die das Brennen und Ziehen nach einem Schlag schlechter verkraften als andere. Letztlich ist mein Körper um ein vielfaches Stärker und auch ich lerne noch mit dieser Kraft bemessen umzugehen. Abseits davon gibt es aber auch Möglichkeiten einen Sklaven zu strafen oder ihm eine Lektion zu erteilen ohne physischen Schmerz zu nutzen. Dankbarkeit spielt für mich eine große Rolle, letztlich erhält jede noch so nichtssagende Sklavin neben der Unterkunft eine einzigartige Erziehung in unserem Hause. Leider gehört jene Form der Dankbarkeit zu den ersten Dingen, die ich einer Sklavin noch beibringen muss.


Die Sklaverei selbst ist viel mehr als die Inanspruchnahme und Unterdrückung eines Körpers. Eine leere Hülle, einen Gegenstand zu besitzen ist einfach. Daher interessieren mich die meisten Sklaven persönlich kaum, auch wenn ich mich nun, da ich Sklavenmeister bin, mehr mit ihnen auseinander setzen muss. Durch verschiedene Methoden versuche ich die Langeweile aus dem Körper eines Sklaven zu verbannen und den Charakter zu Formen und zu Stärken, sodass sich diese ausgebildeten Sklaven durch Besonderheiten und Talenten von den anderen unterscheiden. Letztlich hat auch ein jeder Kunde seine eigenen Ansprüche...

Samstag, 7. April 2018

Die Eröffnung der Taverne

Mittlerweile habe ich mich in die Oase und in das Haus der Wonne gut eingelebt. Zu meiner Überraschung respektieren mich die Sklaven trotz fehlender Erfahrungen als Sklavenmeister. Täglich lerne ich selbst und wachse an meiner Aufgabe. Nasty hat mir bereits einen guten Gehaltsvorschuss gegeben, sodass ich mich neu einkleiden und meine Schulden in der Herberge begleichen konnte. Schließlich muss ich das Haus der Wonne auch ordentlich präsentieren. Für mich fängt nun ein neues Leben an, im Haus der Wonne. Nasty lebt dort mit ihrem Gefährten Grae und der hauseigenen Heilerin Jale hier. Ich verstehe nun langsam, warum sie ihr Leben als Regentin aufgegeben hat und hier zwischen hübschen Sklavinnen lebt.

In trockenen Wüstenregionen gibt es keine richtige Frostperiode wie in meiner alten Heimat, aber das Klima ist in dieser Zeit gut aushaltbar. Ein Windhauch streift durch die Gassen der Oasenstadt, während ich von dem Herbergszimmer in mein neues Arbeitshaus schlender. Wie üblich finde ich Nasty im Präsentationsraum vor, dort, wo Sklavinnen zum Verkauf meist angepriesen, aber auch Gäste empfangen werden. Zumeist dient der Raum aber auch als Aufenthaltsraum des ganzen Hauses. Im Gespräch bei einem süßlichen Getränk erfahre ich, dass ein Anbau geplant ist, sodass ich ebenfalls im Haus leben kann. Ich freue mich natürlich über das Angebot, letztlich ist der Aufenthalt in der Herberge derzeit auch nur als Zwischenlösung gedacht und mein Rücken würde es mir danken, mal nicht auf zu harten oder durchgelegenen Untergründen schlafen zu müssen.


Heute Abend ist es soweit. Die Eröffnung der zugehörigen Taverne "Wonne" steht an. Während Nasty noch einmal die letzten Informationen mit mir durchgeht, betrachte ich kontrollierend unsere Sklavinnen. Eine hübscher, als die anderen. Letztlich präsentieren sie heute Abend auch unser Haus. Von dem üppigen Gehalt habe ich mich auch angemessen für einen Tavernenabend in den Farben des Sklavenhändlers eingekleidet.


Von dem Abend selbst möchte ich nicht allzu viel erzählen. Nur so viel: die Luft war erhitzt und geschwängert vom Duft nach Alkohol und Lust und erfüllt von heißen, rhythmischen Klängen. Ich konnte anschließend sehr gut schlafen.




Dienstag, 27. März 2018

Der neue Sklavenmeister

Viel Zeit ist vergangen. Die Wunden sind verheilt und durch wulstige Narben ersetzt worden. Ich starre in den Spiegel, mein ganzer Körper ist übersäht von den dunklen Striemen. Wut überkommt mich, Wut über meine hilflose Situation und meine Feigheit. Ich habe sie im Stich gelassen, sie, die mir immer mehr bedeutete, als ich mir eingestehen konnte. Aber sie hat einen Gefährten, es steht mir nicht mehr zu, Ansprüche zu erheben. Und ich bin einfach abgehaun...

Tief atme ich durch, ehe ich mir die Tunika überstreife und dann das Herbergszimmer verlasse. Auf dem Weg nach unten in das Gasthaus treffe ich die Sklavin, die ich gestern Abend in mein Gemach bestellt habe. Lustvoll wirft sie mir ein Lächeln zu. Unsere Blicke treffen sich, aber ich spüre keine Regung in mir. Oft habe ich versucht, das Gefühl zurückzuholen, das ich hatte, als ich Nasty an die Wand gepresst habe. Aber die Sklaven sind alle gleich langweilig. Unten im Schankraum angekommen setze ich mich, um mein Frühstück einzunehmen. Die brennende Sonne der Tahari steht hoch am Himmel, ich habe wohl den halben Tag verschlafen. Mein Kopf brummt. Schwermütig beginne ich meinen Tag mit Ale. Ich habe erfahren, dass Kasra vor Kurzem die Regierung wechselte. Ein Soran, den man auch den Herrlichen nennt, ist nun Regent von Kasra. Ich weiß, dass Nasty nichts zugestoßen ist, das hätte ich sofort erfahren, aber ich habe gehört, dass sie an der Oase der vier Palmen zu finden sei. Also bin ich vor zwei Tagen aus den nordwestlichen Teilen Gors zurück in den heißen Süden gereist. Mittlerweile bin ich die Hitze und das viele Reisen ja gewohnt...


Ich schaue auf, als sich ein Trubel am Palast zu sammeln beginnt. Von der Ferne erkenn ich den Emir an seinen teuren Gewändern. Als ich dazustoße, stellt er gerade den neuen Torbogen vor, scheinbar neu restauriert und mit echtem Blattgold überzogen. Während ich seinen unbedeutenden Worten folge, erfahre ich, dass er wohl kürzlich den Schreiner verloren habe. Da kommt mir der Gedanke, dass ich knapp bei Kasse bin, seit ich Kasra verlassen habe und nicht mehr auf die Gastfreundschaft Nastys zurückgreifen kann. Meine Unterkunft mochte auch noch bezahlt werden. Im Gespräch mit dem Emir erfasse ich dann meine Chance nach einer bezahlten Beschäftigung in der Oase zu fragen. Als langjähriger Jäger komme ich sicher auch gut mit Holz zurecht, letztlich habe ich meinen Bogen auch selbst gebaut. Ende von dem Lied war die Tatsache, dass  mich eine Sklavin mit dem klingenden Namen Nash'ma zum Sklavenhaus "Haus der Wonne" führte.  Dieses sucht einen Sklavenmeister. Naja, warum nicht, Geld stinkt nicht und mit Sklaven kenne ich mich auch gut aus. Nun, ratet mal, wer das Sklavenhaus führt? Nasty Palen. Die Frau verfolgt mich wie ein Schatten. Ich starre das Sklavenmädchen an, ungläubig. Letztendlich überzeugt sie mich mit ihren feuchten, heißen Schenkeln; aber die Bezahlung soll auch nicht schlecht sein...


Mittwoch, 20. Dezember 2017

Eine kleine Reise durch Südland ((Fotostrecke))

Ich konnte mich erstaunlich schnell an das Leben in der Stadt gewöhnen und verfalle in alte Muster zurück, die sich mir erst mit der schrittweisen Rückkehr meiner Erinnerungen offenbaren. Aber nach den paar Händen, die ich nun hier verbrachte, sehne ich mich doch wieder etwas mehr Natur. Und so verlasse ich das Stadttor und erkundige den Ort außerhalb der Mauern Kasras.

 
Das jüngst vergangene Geschehen schwirrt mir durch den Kopf. Ich bin verliebt. Ich habe mich zweimal in dieselbe Frau verknallt. Märktelang wanderte ich ziellos herum, während die Frau meines Lebens einen anderen Mann an ihrer Seite ersuchte. Verdammte Boskscheiße! Mein Herz fühlt sich von einer unsichtbaren Hand zusammengedrückt, als hätte ich mich gerade neu verliebt und zugleich den Tod einer zarten Liebe erlebt... Wie kann eine Person so viele Gefühle auf einmal in sich haben? "Ich.. war nie weg.. ich habe Dich gesucht ohne zu wissen, was ich suche... Nur Du bist der Grund, warum ich hier sitze... Ohne Dich hätte ich aufgegeben.." Diese Worte richtete ich an sie. Und plötzlich war es so, als wäre ich nie weg gewesen...


Eine kleine Hand auf meinem Rücken schreckt mich aus den Gedanken. Nasty steht hinter mir und lächelt. "Lust auf eine kleine Bootsfahrt?"



Gemeinsam fahren wir über die Thassa. Zeit mit dieser Frau zu verbringen ist ein Segen der Götter, weshalb wir länger als geplant unterwegs sind. In einem kleinen Kanu erkunden wir den angrenzenden Urwald. Irgendwie erscheint mir manches sehr vertraut, als wäre ich schonmal hier gewesen...





Mit einem Tarn fliegen wir aus der angrenzenden Wüste endlich wieder in kühleres Klima.


Die kleine, spontane Reise war spannend und angenehm, aber auch kräftezehrend, weshalb wir uns am Feuer in intimer Atmosphäre entspannen.




Nasty hat mir von Grae erzählt, von seiner Berufung als Sklavenmeister in Lydius und als Schriftgelehrter und Leiter des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit in Kasra. Sie beschreibt ihn als sehr klug, humorvoll und seine angenehme Art des Umgangs. Nun schwirrte mir ein Gedanke durch den Kopf: "Wer war ich... damals?" Ich wollte mit dieser Frage wissen, warum sich Nasty einmal in mich verliebte. "Du bist Jäger gewesen und warst während Deiner Pilgerschaft auf der suche nach Dir selbst." Und jetzt, in dieser innigen Nähe, in diesem vertrauten Beisammensein, da beginne ich sie von Herzen zu vermissen und weiß, dass sie in ihrem Herzen Platz für einen anderen Mann geschaffen hat. Mein Anspruch ist verjährt...

Dienstag, 19. Dezember 2017

Happy End...?

Noch eine Weile lang sitze ich bei dem stillen Krieger. Er scheint eingeschlafen zu sein. Ob er noch lebt? Er atmet zumindest noch. Da übertönt ein Rascheln die Stille. Nackte Füße gleiten über das feuchte Gras. In verführerischen, roten Stoffen gehüllt steht Nasty vor mir, die blassen Schultern blitzen schamlos unbekleidet hervor. Nasty in ihrer vollen Schönheit, nur der Schleier verdeckt ihre weichen Lippen. Noch aufgeheizt von den Worten des Nordmanns erhebe ich mich und gebe Nasty zwei Möglichkeiten. Entweder sie zieht sich um oder ich zeige ihr, was passiert, wenn sie mich reizt, bevor sie aufgrund ihrer Freizügigkeit im Kragen landet. Aber eigentlich war es zu diesem Zeitpunkt schon zu spät...


Um den Krieger nicht in seinem Schlaf zu stören und Nasty nicht in mehr Schwierigkeiten als nötig zu bringen, ziehen wir uns in eine geschützte Ecke zurück. Mein Schwanz härtet sich gefühlt bei jedem Schritt und drückt unangenehm gegen die Hose. Der rote Fummel steht ihr so gut... In meinem lustvoll geladenen Rausch fordere ich sie auf, sich um dieses Problem zu kümmern, schließlich hat sie es mir eingebrockt. Mit einem Ruck drücke ich den zarten Körper zu boden und zwinge Nasty in die Knie. Ich habe es mir am Badetag bei Aleks abgeschaut und bin neugierig, als ich meinen steifen Schwanz erwartungsvoll aus der Hose hole und sie auffordere, ihn in den Mund zu nehmen. Sie versteht schnell was ich will. Ihre Lippen und ihre Zunge sind wirklich geschickt. Wow, was für ein explodierendes Gefühl! Sie saugt und leckt und lutscht bis ich komme. Als sie fertig ist, tupft sie sich ungeniert die Mundwinkel mit dem Schleier ab. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber die Frau macht mich fertig! Und wie sie von da unten so zu mir hochschaut, setzt mein Herz einen Moment lang aus.

Nur eine Stature ist Zeuge unserer Taten

In meinem Kopf rauscht es noch, da erzählt sie mir etwas von der sogenannten "Imkerstellung". Postwenden probiere ich es bei ihr aus, presse sie an die Wand und hebe ihren Rock an. Diesmal knie ich vor ihr, aber das scheint mir gerade herzlich egal. Grinsend sehe ich mir nun eine Muschi zum ersten Mal von näherem an, statt sie nur zu ficken. Ich drückte meinen Kopf zwischen ihre Schenkel und tauche die Zunge in ihre Spalte ein. Sie schmeckt lieblich und geil. Ich kann ein schauderndes, zittriges Aufstöhnen hören und beginne sie genüsslich zu lecken. Das scheint sie wahnsinnig zu machen, ihr Stöhnen wird immer lauter. Der Lustsaft läuft ihre Schenkel entlang, während sie langsam über mir einsinkt und verzweifelt versucht Halt an der Wand zu finden. Mein bestes Stück kribbelt schon wieder aufgeregt. Ich lasse von ihr, stehe wieder auf, hebe sie mit Schwung an der Wand hoch. Ihr Körper schlingt sich willig um mich, die Lenden spreitzen sich gierig, während ich den Stoff weiter hochschiebe und ihre feuchte Fotze entblöße. Genug Übung habe ich ja schon, jetzt kann ich es endlich an einer Freien ausprobieren. Wir lieben uns innig und leidenschaftlich. Vielleicht ist es das aufregende Prickeln, weil sie eine Freie ist, oder ein bisschen auch die packende Gefahr erwischt zu werden. Ich beende den überwältigenden, gefühlvollen Höhepunkt, den wir gemeinsam erleben, mit einem feuchten, ungehaltenen Kuss.


Später sitzen wir in der Taverne, etwas ab von den anderen in vertrauter Zweisamkeit. Immer wieder verliere ich mich in ihren verführerischen Augen. Sie ist mir so unglaublich vertraut. Es ist eine ganze Weile vergangen und immer noch zuckt mein Unterleibt, immer noch hüpft mein Herz, immer noch denke ich an nichts anderes als an diesen weichen, warmen Körper und diesen unvergleichlichen Duft nach purem, leidenschaftlichen Sex.


In diesen innigen Momenten der absoluten Nähe möchte sie mir von meinem führeren Leben erzählen. Vielleicht hofft sie mich dadurch in meiner Suche nach Errinerungen unterstützen zu können. Sie sagte ich sei Pilger gewesen und erzählt von einer brenzligen Situation, in der wir intime Zeit in einer Taverne verbrachten, bevor wir von einem aufgeblasenen Einheimischen gestört wurden. Nasty wurde seitdem aufgrund ihres unzüchtigen Verhaltens gesucht.

Mein Kopf beginnt angestrengt zu ratten, bis es schmerzt. Bilder zucken durch meine Gedanken, tauchen vor meinen Augen auf, unscharf und flackernd. Immer wieder blinzle ich, bis meine Augen plötzlich glasig werden. Sind das Tränen? Schnell wische ich mir über die Lieder. "Ich... ich erinnere mich... Du hattest ganz schön Ärger."

Eine schwache Erinnerung


Sie nickt bestätigend und erzählt weiter. "Wir trafen uns erst später wieder, im Norden. Ich überwinterte im Dorf fern allen Ärgers und als Du von dem Ungemacht hörtest, hattest Du beschlossen mich einfach zur Frau zu nehmen und mich damit dem Zugriff der Häscher zu entziehen. Eigentlich... wolltest Du mich dann nur schützen. Ich war ziemlich überrascht, damals in der Langhalle, aber nichts konnte Dich mehr aufhalten Deinen Plan in die Tat umzusetzen..." Sie stockt, während tausend Gefühle durch meinen Körper jagen und immer mehr Erinnerungen aufflackern wie ein loderndes Feuer. "Der Jarl des Dorfes konnte natürlich nur eine nordische Gefährtenschaft schließen", erzählt sie weiter. "Er gab Dir drei recht knifflige Aufgaben. Du musstest Dich vor ihm und den nordischen Göttern beweisen."

Mein Kopf dreht sich wie ein Karusell. Zum Glück sitze ich schon. Worte schießen mir durchs Hirn, wie "Sigurd... Methorn... Höschen... Drei Aufgaben". Gleich platzt mein Kopf, überwältigt von den neu entdeckten Erinnerungen. Einen Moment herrscht schweigende Stille, bis Nasty wieder das Wort erhebt. "Ich dachte mir auch, dass Du nie in Belnend angekommen bist. Ich habe noch sehr lange auf Dich gewartet. Letztendlich wollte ich nie wieder einen Gefährten... Aber nach Dir blieb ein großes Loch in mir." Ich spüre etwas, das ich bisher überhaupt nicht kenne. Schuldgefühle. Diese Frau hat viele Märkte auf mich gewartet, während ich einfach nicht zurückgekommen bin. Sie wusste bis vor kurzem nichtmal, dass ich noch lebe. Ich spüre den Drang alles wieder gut zu machen und so verspreche ich ihr voller geladener Gefühle: "Du bist... nein wirst... meine Gefährtin..." Ihr wehmütiger und zerrissener Blick verrät mir nichts Gutes. "Die Götter stellen uns auf eine harte Probe, Emilio. Als ich nicht mehr alleine sein konnte, zog ich los und suchte mir einen Gefährten." Er heißt Grae. In diesem Moment bricht eine kleine Welt zusammen, die ich gerade erst kennen lernen durfte. All die Erinnerungen und damit verbundenen Gefühle scheinen wieder nur eine tragische Liebesgeschichte zu werden. Sie hat bereits Ersatz gefunden, einen besseren, zuverlässigeren Freien, der sie schützen kann. Tränen laufen über ihre rosigen Wangen.

"Vielleicht hätte ich Dich nicht erinnern sollen..."


"Ich werde Dich immer schützen, egal in welchem Leben. Ich Liebe Dich!"

Ich küsse die Gefährtin eines anderen...

Sonntag, 17. Dezember 2017

Der Norden kehrt ein

Ich bin ja eigentlich von ruhiger Natur; geduldig, ruhig, beobachtend. Aber heute, da traf ich auf diesen Nordmann, er stellte sich vor als Cloud. Und ich glaube, nichts machte mich je wütender, als seine herablassende und doch zugleich freundlich bleibende Art. Erst bewunderte ich ihn ja dafür, wie kontrolliert und mit strenger Hand er die Sklavin, mit der ich mich gestern noch im Badehaus vergnügt hatte, korrigierte. Aber schon sein erster, abschätzender Blick auf mich sprach Bände.

Naja, Ende vom Lied, ich stapfe davon, geladen und geknickt zugleich. In meinem Kopf pocht ein scharfer Schmerz gegen die Schläfe. Er hat mich bis aufs kochende Blut provoziert, in meinen Ohren rauschen noch seine Worte. Und jah - den wunden Punkt hat er sehr genau getroffen. Er amüsierte sich über meine Unwissenheit, meinen fehlende Vergangenheit und über meine Kastenlosigkeit, auch wenn er es nicht direkt sagte, aber ich sah es direkt in seinen kalten, starren Augen. Natürlich versuchte ich ruhig zu bleiben, was denkst Du denn? War nicht so einfach, sicherlich, aber was habe ich schon gegen ihn in der Hand? Vielleicht bin ich stärker, kräftiger gebaut, muskulöser, aber ich konnte das unter seiner Tunika nicht so gut erkennen. Außerdem lässt er mich dastehen wie ein Idiot. Normalerweise bin ich kein Mann von vielen Worten, aber jetzt redete ich mich um Kopf und Kragen, obgleich er mir ohnehin die Worte im Mund verdrehte wie es ihm beliebte. Und dabei weiß er selbst so viel wie ich von mir. Als sich dann auch noch der kleine Platz mit lauter Freien füllt, die aus allen Ecken gekrochen kamen, und der Nordmann irgendwas von Agenten der Kur daherspricht, fliehe ich in meiner hilf- und haltlosen Wut im Bauch.

Er erinnert mich genau daran, warum ich die Zivilisation bis vor Kurzem noch mied. Schlecht gelaunt gehe ich einen gepflasterten Weg entlang. Da sitzt am Rand unter einem kleinen Baldachin weit ab vom schuss ein rotgewandeter Krieger. Er scheint sehr in Gedanken versunken, sein Blick ist gezeichnet von Tagträumen. Der hat's gut, kann einfach sein Hirn abschalten. Seufztend setze ich mich zu ihm, bringt ja nichts. Die Stille tut gut.

Frauen machen mich fertig!

Die letzten Tage um mich waren ruhig; sehr ruhig. Zumeist verbrachte ich sie mit ausgiebigem Schlafen und Essen. Hin und wieder grübelte ich über meine neue Aufgabe nach mehr über dieses seltsame Amulett herauszufinden - erfolgslos. Meine Wunden kurieren auch sehr schlecht, aber das kenne ich ja bereits.

Eines weiteren, ereignislosen und zähen Tages schlendere ich Richtung Therme aka das Badehaus von Kasra. Auf dem Weg dahin kommt mir eine kleine Sklavin entgegen. Ich weiß nicht wie sie heißt, aber ihre Haut schimmert blass, ihr Haar fällt dunkel über ihre zierlichen Schultern und ihre Kurven sind so ausladend, dass ich sie sicher auch ohne den Halsreif als Sklavin erkannt hätte. Mittlerweile bin ich schon ganz gut darin meinen Platz in der Gesellschaft zu finden und bisher hat es zumindestens sehr geholfen. Ich erkenne den Nutzen und den Sinn von Sklavinnen sowie meine Position als starke, überlegene Dominanz, der in der Welt von unterwürfigen, hitzigen Frauen für Recht und Ordnung sorgen muss. Das ist gar nicht immer so einfach, die folgende Geschichte spricht  nur einen Bruchteil von dem, was ich als Freier Mann auf dieser abgefuckten Welt leisten muss...

Heute läuft mir also dieses kleine, dunkelhaarige Ding entgegen. Sie erkennt sofort, dass ich verwundet bin. Naja, schließlich trage ich ja auch Verbände. Ich bin es schon gewohnt von Sklavinnen mit medizinischen Blicken gemustert zu werden, letztlich versorgt mich eine Sklavin in der Heilerei täglich. Aber sie habe ich vorher noch nicht gesehen. Jedenfalls möchte sie meine Verbände wechseln und dabei gleich die Wunden versorgen. Sie scheint mir irgendwie Erfahrung zu besitzen, denn sie hat denselben Blick wie Jale und die Sklavin in der Heilerei. Mit einem Murmeln über eine "Patientenakte" verschwindet sie wieder. Ich warte aber nicht, sondern verfolge mein Ziel mich nach Tagen mal wieder zu waschen. So viel Unreinheit bin ich nicht gewohnt, schließlich habe ich das Ufer der Flüsse auf Got nie wirklich verlassen und war so stets mindestens einmal am Tag im Wasser.

Im Badehaus angekommen erwartet mich die wohl bekannte schwüle, hitzige und neblige Luft, die tausend Düfte mit sich trägt. Ich entkleide mich und betrete wieder das Becken. Und wieder treffe ich hier eine Freie Frau an, ich erkenne die Wirtin, wie sie in ein Badetuch gewickelt verträumt am Beckenrand sitzt und einen Fuß ins Wasser taucht. Über den Anblick muss ich schmunzeln. Sie scheint, entgegen der Erfahrung beim letzten Badetag, doch sehr beschämt über meinen nackten Anblick. Aber nicht angewindert, ihre Wangen nehmen nur ein glühendes Rot an. Ich grinse, irgendwie macht mich ihre Reaktion stolz und ein bisschen erregt.

Bevor ich ganz ins Wasser steigen kann höre ich die Rufe der Sklavin. Sie möchte unbedingt meine Verbände vorher abnehmen, es wäre nicht gut für den Heilungsprozess, wenn die Verbände klatschnass sind. Oh, naja, beim letzten Mal hats mich auch nicht gejuckt. Also nimmt sie mir die Verbände ab und berührt mich dabei, wie zufällig, immer wieder am Körper. Auch sie legt das bisschen Stoff, welches das nötigste kleidet, ab und steht nackt vor mir. So steigen wir ins Wasser, während Lea, die noch am Beckenrand kauert, beschämt zusieht, weil mein Schwanz durch die Berührungen etwas gehärtet ist. Moment mal, als sich unsere Blicke treffen sehe ich darin Mitleid. Warum bemittleidet sie mich?

(OOC: Leider habe ich sie nicht mehr im Badehaus erwischt, weshalb ich sie heimlich in ihrem Haus ablichten musste ;-) )

Ehe ich mich versehen konnte, erhebt sich Lea und ich schwöre bei den Göttern, dass ich einen Blick unter den Saum des Handtuchs auf ihre Möse werfen konnte. Aber schon im nächsten Moment huscht Lea aus dem Badehaus und lässt mich und die Sklavin alleine. Wow, das war seltsam, dabei lud ich sie ein mit ins herrliche Wasser zu kommen. Sie scheint mir recht zickig, wie sie äußert, sie wolle mich mit der Sklavin alleine lassen und vielleicht bilde ich es mir ein, aber sie knallt die Eichentür etwas fester zu, als nötig gewesen wäre. Ich kümmere mich nicht länger drum, denn die Reize der Sklavin verführen mich gleich, während sie mich wäscht und dabei vorsichtig mit den Wunden ist. In diesem Moment fällt mit der mittleidvolle Blick von Lea ein. Sie konnte meine Wunden sehen, die immer noch schlimm aussehen. Ich beiße die Zähne zusammen und konzentriere mich wieder auf die Sklavin. Meine Lust steigt, sie hat sich schon aufgebaut, als ich Lea so verführerisch in diesem knappen Tuch sah.

Ich fordere die Sklavin aus meinen Schwanz in die Hand zu nehmen und sie versteht sofort. Sie rubbelt ihn gekonnt hart, bis er pulsiert und sich ihr entgegenreckt. Ah, fühlt sich das gut an! Ich will diese Momente nicht mehr missen, vielleicht auch ein Grund, warum ich noch hier in Kasra bin und nicht schon längst wieder in der Natur lebe, wo mir vieles einfacher erscheint, trotz des täglichen Überlebens.

Mit meinen Kräften spielend schiebe ich sie an die gegenüberliegende Wand. Ihr nackter Arsch prallt unter Wasser gegen die blauen Fließen. Ich dränge meine Hände dazwischen und packe ihren Hintern fest, das scheint sie aufzugeilen, denn sie stöhnt kurz auf. Mit einem Ruck hebe ich den kleinen Körper mühelos hoch. Ihre Hüften sind kräftig und ihre vollen Titten pressen sich gegen meine Brust, als sie Arme und Beine um mich schlingt und mit gespreitzen Schenkeln die kleine Hitze an meinem aufgereckten Schwanz reibt.

Mein Schwanz ist bereit, jetzt fick ich sie!
 
Das treibt mich in den Wahnsinn. Getrieben von meiner Lust sehe ich es nicht ein, mich weiterhin zurückzuhalten. Sie ist eine Sklavin und ich bin der Herr. Sie dient mir und das muss das Feuer sein, welches ich zu erwecken versuchte. Instinktiv weiß ich, dass es so etwas wie ein Feuer gibt, das gerade in den grauen Augen des Mädchens lodert. Ich behalte die Kontrolle und drücke die Hüften des Mädchens mit meinen großen Händen führend auf mein Becken, wodurch meine Schwanzspitze in ihr heißes, feuchtes Loch gleitet. Dadurch, dass wir bis zu dem Bauchnabel im Wasser stehen, scheint es noch einfacher zu gehen. Ein Zucken und Kribbeln geht durch meinen Körper, was noch stärker und intensiver erscheint als das letzte Mal. Ihre Fotze ist eng und pulsierend umschließt sie meinen Schwanz, der immer tiefer in sie gleitet. Das Stöhnen der Sklavin hallt durch das leere Badehaus, gepaart mit meinem Schnaufen, während ich meine Hüften bewege, um dieses aufregende Gefühl durch Reibung in ihrer Hitze zu erzeugen. Das Wasser plätschert um uns herum in den festen, tiefen Stößen, während ich ihren kurvigen Körper gegen die glatte Wand drücke.

Nicht nur das Wasser um uns herum spritz durch den harten, hemmungslosen Fick, auch mein Schwanz entlädt sich in einem übermannenden Orgasmus in ihr. Ich genieße ihn in vollen Zügen und Stöhne und Schnaufe wie ein Tier. Auch das Mädchen scheint zu kommen, nachdem ihr das durch zusammengepressten Zähnen kurz vor meinem Höhepunkt befohlen habe. Meine Fresse, ist das geil, wie sich der feste, pulsierende Schwanz in der zuckenden Möse vereint. Dadurch, dass sie sich stöhnend und windend unter mir dem Orgasmus hingibt, scheine ich noch eine Weile länger in Extase zu verbleiben.

Berauscht von diesen guten Gefühlen bekomme ich nur gedämpft mit, wie mich die Sklavin trocknet und in neue Verbände legt. Es riecht auch gut nach frischen Salben. Gestärkt und gereinigt gehen wir in die Taverne, denn ich habe Durst bekommen. Dort treffe ich neben Mikal nun auch Lea an. Was dachte sie sich eigentlich, einfach so abzuhauen und mich stehen zu lassen? Sie ist schließlich immer noch eine Frau und ich bin mindestens fünfmal so stark. Entrüstet nehme ich Platz und beachte sie zunächst kaum, aus Strafe.

Ich gebe mich damit zufrieden und lasse mir von der Sklavin ein Ale servieren. Ich bin mir nicht sicher, aber der herbe, hopfige Geschmack kommt mir sehr vertraut vor. Es erfrischt mich sehr, weshalb ich das Ale schnell runterkippe und das Gespräch zwischen Mikal, dem die Sklavin zu gehören scheint und der die Hand prüfend zwischen ihre Schenkel gleiten lässt, kaum mitbekomme. Außerdem machen mich diese Weiber verrückt. Den einen brennt der Arsch weg vom lodernden Feuer der Leidenschaft und die anderen zicken herum und hauen prüde ab, wenn es zur Sache geht. Und dabei scheint nur dieses eiserne Ding um den Hals den Unterschied zu machen. Wobei, Nasty scheint es gefallen zu haben, wie ich ihr Mädchen vor ihren Augen gefickt habe. Warum war die hübsche Lea so plötzlich verschwunden? Und jetzt sitzt sie da, als wäre nie was gewesen, während die kleine Sklavin immer noch feucht und heiß zwischen den Beinen ist. Die Frauen machen mich fertig! Dösig verabschiede ich mich daher recht schnell, der Fick war nicht nur intensiv, aber auch sehr kräftezehrend.

Lea, Mikal und Armari, die kleine Sklavin

Doch ich lasse es mir nicht nehmen noch einmal um den Tisch zu Lea zu gehen. Sie hat gerade eine Sklavin geschickt, die ihr ein Getränk bringen wollte. Ich nehme dem Mädchen den vollen Becher aus der Hand, beuge mich hinter Lea über ihre Schulter, knalle den Becher etwas fester als nötig vor ihr auf die Tischplatte und hauche provokannt in ihr Ohr: "Da hast Du was verpasst!"

Montag, 11. Dezember 2017

Mein Platz in der Gesellschaft

Meine Genesung schreitet stetig dahin. Dank der Fürsorge der Heilerin und ihrer Sklavin geht es mir blendend, nur hin und wieder, wenn ich eine unbedachte Bewegung mache, zuckt ein warnender Schmerz über meine Haut.

Ich denke noch oft an den Badetag zurück. Meine körperliche Überlegenheit der Sklavin gegenüber erscheint mir so wohl vertraut. Wie ich sie mit nur einem Arm lenken konnte, den entblößten Oberkörper ohne Mühe vorne überdrücken und ihren blanken Arsch so freilegen konnte. Ich muss unweigerlich grinsen, wenn ich daran denke, wie ich den zierlichen, gar zerbrechlichen Körper einer nackten, freien Frau in meinen muskolösen Armen hielt. All das weckte ein Gefühl von Stärke und Macht in mir. Wo ich in freier Natur, auf mich alleine gestellt war, noch Tag täglich ums Überleben kämpfen musste, so habe ich mich nun daran gewöhnt neue Speisen und Getränke an der Taverne auszuprobieren und meine besser gestellte Position als Männchen unter den Goreanern zu genießen. Die Sklaven umschmeicheln mich und reißen sich darum, wer mir als nächstes die Verbände wechseln darf.

Auch zu den Freien in Kasra nehme ich langsam Kontakt auf, auch wenn sie sich meines Erachtens nach doch sehr häufig seltsam benahmen. So habe ich zum Beispiel den Schmied namens Luca kennen gelernt, der eigentlich in Belnend lebt, aber auch in Kasra tätig ist. Oder Lea, die hübsche Wirtin vom Feuerkrug, die Taverne, an der sich die Kasraner abendlich zumeist versammeln.

Eines schönen Morgens, als ich gerade noch mein Frühstück eingenommen hatte, fällt mir ein Stück Pergament ins Auge, welches plakativ an die Hausmauer der Taverne befestigt wurde. Belohnung! lese ich in großen Buchstaben. Woher ich lesen kann? Tja, auch das erscheint mir schleierhaft, aber warum hinterfragen, wenn es sich um nützliches Geschick handelt?


Gesucht werden sachdienliche Hinweise zu der Vergangenheit des unten abgebildeten Amuletts. Ich schaue hinab auf das Sonnensymbol. Es hat riesige Augen und wirkt dabei eher unheimlich, zumindest macht es auf mich einen psychopathischen Eindruck. Mit skeptischer Miene lese ich weiter.

Es ist aus reinem Gold und zeigt eine Sonne im Mittelpunkt. Gold? Aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund löst dieses Wort ein habgieriges Gefühl in mir aus. Es wurde als Einzelstück hergestellt und wurde zuletzt von einer Frau getragen. Informationen nimmt die erste Baumeisterin von Kasra entgegen, der Aufwand einer Reise oder eines Boten wird großzügig entschädigt.

In den Gesprächen mit den Bewohnern Kasras wurde ich neben meiner Vergangenheit - zu der ich bisher nicht viel sagen konnte und daher einiges an Mitleid, aber auch Misstrauen erntete - auch über meine Aufgaben gefragt. Natürlich konnte ich dazu bisher auch nichts antworten, denn einer beruflichen Tätigkeit gehe ich bisher nicht nach. Das hinterließ immer einen peinlich berührten, haltlosen Geschmack im Gespräch, weshalb ich mich besonders in meiner mittellosen Lage für die Aufgabe interessiere.

Wie schwer kann es schon sein eine Frau zu finden, die irgendwann mal ein goldenes Amulett in Form einer gruseligen Sonne getragen hat?